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PFARREI MARIÄ HIMMELFAHRT DACHAU - mh-dachau.de Quelle: http://mh-dachau.de/index.php?page=502&printview=1 |
Aktionen zur Fastenzeit![]() ![]() ![]() Am Sonntag, 29.03.2009, luden die Ministranten zum Fastensuppenessen in den Kirchensaal ein. Die Ministranten servierten die leckere Fastensuppe nach den Gottesdiensten und nach dem Konzert um 17 Uhr. Der Erlös kam der Asyl-bewerberunterkunft an der Kufsteiner Straße zugute. Am selben Tag wurden in Mariä Himmelfahrt vor und nach den Gottesdiensten um 10.00 Uhr und 19.00 Uhr im Kirchensaalfoyer liebevoll gestaltete Kerzen, Fähnchen, Kätzchenstangen, kleine Kränze, Papier-buschen, Stangen mit Kreuz und gestickte Eier zum Kaufen angeboten. ![]() Die Fastenzeit ist in Deutschland auch die Zeit der MISEREOR-Fastenaktion (lat. misereor: „Ich habe Mitleid mit diesen Menschen“ [Mk. 8,2]). Nach dem Prinzip der >Hilfe zur Selbsthilfe< unterstützte Misereor seit der Gründung im Jahr 1959 über 90.000 Projekte in Asien, Afrika, Ozeanien und Lateinamerika. Jedes Jahr erreichen Misereor etwa 6000 Projektanfragen. Gemeinsam mit Partnern vor Ort hilft Misereor den Ärmsten der Armen, unabhängig von ihrem Glauben, ihrer Kultur oder ihrer Hautfarbe. Die jährliche Fastenaktion bringt den katholischen Pfarrgemeinden die Lebenswelt der ![]() Die diesjährige Aktion soll den Menschen in mehreren Ländern durch den Aufbau einer nachhaltigen kleinbäuerlichen Landwirt-schaft helfen. Das Ziel ist eine krisenfeste, umweltverträgliche Lebensmittelproduktion, die weniger anfällig ist für Klimaver-änderungen und die damit Ernährungs-sicherheit auch in der Zukunft verspricht. ![]() Viele Religionen kennen Fastenzeiten: das Christentum vor allem an den vierzig Tagen im Frühjahr, die der Vorbereitung auf Ostern dienen und an die 40 Wüstentage Jesu oder die 40 Wanderjahre der Israeliten erinnern. Demgegenüber tritt der Fastenaspekt der Adventzeit heutzutage mehr und mehr in den Hintergrund. ![]() Das Judentum kennt mehrere Zeiten des Fastens — zum Beispiel zu Jom Kippur, dem „Großen Versöhnungstag“, an dem der Priester im Heiligtum das ganze Volk entsühnt, also von allen Sünden reinigt (Lev. 16, 29-31). Im Judentum entwickelte sich auch eine Praxis, dass man zweimal pro ![]() Die katholische Kirche hat körperlichen Zeichen von jeher mehr Beachtung geschenkt als die Protestanten. Doch wurden seit etwa 1960 auch bei ihnen die Fastengebote etwas gelockert — als strenge Fasttage gelten praktisch nur noch Aschermittwoch und Karfreitag. Hingegen ist eine persönliche Form der Abstinenz an jedem Freitag geboten, die viele Katholiken in freiwilliger Form auch am Mittwoch pflegen. Dazu ein Wort von Jesus Christus in der Bergpredigt: „Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler. Sie geben sich ein trübseliges Aussehen, damit die Leute merken, dass sie fasten. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. Du aber salbe dein Haar, wenn du fastest, und wasche dein Gesicht, damit die Leute nicht merken, dass du fastest, sondern nur dein Vater, der auch das Verborgene sieht; und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.“ (Matth. 6,16-18) ![]() D.R.
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